Die besten Fitnessgeräte für Zuhause

FitnessgeräteFür manche Menschen bedeutet Sport Mord, für andere wieder ist der tägliche oder zumindest regelmäßige Sport so wichtig wie die Luft zum atmen. Laufen, Schwimmen, Fitness etc. sind die täglichen Drogen für manch einen. Wer also das regelmäßige Fitnessprogramm bevorzugt um seinen Körper zu stählen bzw. um diesen fit zu halten, fit zu bekommen oder Gewicht zu verlieren, der hat zum einen die Möglichkeit in ein Fitnessstudio vor Ort zu gehen oder sich eigene Fitnessgeräte anzuschaffen. Welche Fitnessgeräte man für sich und seine Trainingszwecke benötigt, lässt sich durch einen Vorabbesuch in einem Fitnessstudio klären, wo einem ein sachkundiger Fitnesstrainer die einzelnen Geräte bei einem ausführlichen Probetraining genau erläutern kann.

Wo kann ich Fitnessgeräte kaufen und worauf soll ich achten?

Kaufen kann man Fitnessgeräte aller Art neu oder gebraucht bei Händlern vor Ort, von privat oder auch und besonders im Internet bei einem der zahlreichen Onlineshops. Besonders praktisch und sinnvoll ist da natürlich die Möglichkeit vorab einen Preis- und Leistungsvergleich durchzuführen um das für einen passende Fitnessgerät zu finden und das zu einem durchaus einzigartigen Preis. Die Preise für Fitnessgeräte liegen je nach Professionalität und Ausstattung zwischen 90 und 11.000 Euro.

So gibt es Fitnessgeräte – man muss sich gut umsehen, denn manche Geräte sind nur für eine gewisses Gewicht geeignet – wie zum Beispiel das Laufband. Hier wird, wie es der Name bereits sagt, gelaufen, was das Zeug hält. Es geht bergauf und bergab, schnell und langsam, je nach dem wie man es für seine Bedürfnisse einstellt und man kann seinen Blutdruck und den Puls dabei im Auge behalten.

Des Weiteren gibt es den Crosstrainer, auch hier wird gelaufen, aber hier sind auch die Arme mit in Bewegung. Ein manueller oder elektronischer Crosstrainer ist ein Ganzkörpertrainingsgerät für Jedermann. Weitere Fitnessgeräte für Jedermann sind zum Beispiel der schon seit Jahrzehnten beliebte Heimtrainer, das Rudergerät und der Ellipsentrainer. Nachfolgend werde ich dir einige gute Fitnessgeräte etwas näher bringen.

Die Fitness-Station

Mit den Fitness-Stationen kommen wir sozusagen zu den High-Tech-Varianten unter den Fitnessgeräten, die durch ihre Größe und Kompliziertheit ziemlich beeindruckend wirken. Wegen ihrer Ausmaße sind sie vor allem für den Studiobereich geeignet. Wer solch ein Multigerät auch zuhause nutzen möchte, sollte dabei bedenken, dass sie ziemlich viel Platz benötigen und nicht gerade kostengünstig sind. Viele Hersteller sagen aber zu, dass sich die Geräte platzsparend verstauen lassen, wenn sie nicht benutzt werden.

Fitness-Stationen, oft auch Kraft-Stationen genannt, dienen vor allem dem Muskelaufbau, wobei sich damit vor allem folgende die Muskeln an Armen, Rücken, Brust, Gesäß und Beinen trainieren lassen. Bei fachmännisch ausgeführtem Training – am besten unter Anleitung eines ausgebildeten Trainers – geht es gar nicht in allererster Linie darum, die Muskeln wachsen zu lassen, sondern den Körper zu straffen, Haltungsfehler zu korrigieren und Schwächen auszugleichen.

Fitness-Stationen bestehen im Kern aus einer Fitnessbank, hinter der sich der Aufbau für den Gewichtsturm befindet, in dem sich die Trainingsgewichte in einer Führung hin und her bewegen. Meistens verfügen Fitness-Stationen über Butterfly-Maschinen. Darunter sind zwei Hebelarme zu verstehen, die gegen den Widerstand der Gewichte von außen nach innen vor der Brust zusammengedrückt werden. Dadurch wird vor allem die Brustmuskulatur gestärkt. Daneben bieten Kraftstationen auch Rückenzugmaschinen – im Fachjargon auch Latzug genannt. Dabei steht das Lat als Abkürzung für Latissimus (Muskel).

Latzüge bestehen aus Griffen über dem Trainierenden, die über Seilzüge mit den Gewichten verbunden sind. Bei der Übung wird der Griff vor die Brust nach unten gezogen. Dies stellt ein Training dar, bei der vor allem die Rückenmuskeln beansprucht werden. Viele Fitnessstationen lassen sich auch entsprechend individueller Ansprüche erweitern oder umstellen. Hanteltraining an der Kraftstation beispielsweise stellt kein Problem dar. Auch das Training mit Gewichten wie das Bankdrücken ist an diversen Fitnessstationen möglich, ohne dass hier eine spezielle Trainingsbank notwendig ist.

Der große Vorteil von Fitnessstationen besteht darin, dass sie nicht nur viele Übungsmöglichkeiten für Arme und Oberkörper bietet, sondern auch viele Übungen für die Beine möglich macht. Beim Beincurl etwa wird über dem Trainierende – auf der Bank sitzend – mit den Beinen Druck gegen die Beincurl-Maschine ausgeübt. Dies ist eine Übung vor allem für die Streckmuskeln im Oberschenkel. Bei guten Geräten sollten sich Rückenlehne und Beincurl-Maschine auf die individuelle Beinlänge einstellen lassen können. Nachfolgend findest du Angebote, wo du eine gute Fitnessstation kaufen kannst:

3.6 von 5 Sternen (7 Bewertungen)
Preis: ab 1.699,00 Euro

Die Laufbänder

Laufen ist neben dem Gehen die natürlichste Bewegungsart des Menschen überhaupt und stellt damit sozusagen den „Ursport“ schlechthin dar. Es ist das ideale Training für Herz und Kreislauf. Daneben kann es aber auch bei allerlei Arten von Verspannungen und Rückenproblemen hilfreich sein. Eine Beratung durch den Hausarzt ist aber in jedem Fall zu empfehlen. Laufen kann ja so schön einfach sein. Aber auch wenn dieses Training keine aufwändige Ausrüstung voraussetzt – nicht jedem steht eine geeignete Laufstrecke zur Verfügung, und nicht jeder kann zu beliebiger Zeit das Haus verlassen.

Im Heim- und Studiobereich schließt hier das Laufband die Lücke. In Bewegung gesetzt wird das Gerät normalerweise durch kleine Elektromotoren angetrieben. Es gibt allerdings auch Fabrikate bei denen der Läufer selbst das Band durch die eigenen Laufbewegungen antreibt. Gewöhnlich liegt die maximale Geschwindigkeit unter 20 Kilometer pro Stunde und kann natürlich stufenlos eingestellt werden – genauso wie der Neigungswinkel. Die Auswahlfunktionen bieten aber meistens noch bedeutend mehr Möglichkeiten. Vom geruhsamen Walken über Joggen in einem höheren Gang bis hin zum Training an der Steigung. Daneben stehen auch komplette Trainingsprogramme mit wechselnden Bandbewegungen zur Verfügung beispielsweise Crosslauf. Laufbänder gelten als sehr sicher, denn von der Konstruktionsweise her ist es so gut wie ausgeschlossen, sich im Band einzuklemmen.

Von deinen Ansprüchen hängt es ab, welches Laufband für dich am besten geeignet ist. Ein Kriterium ist die Bandlänge. Zu beachten ist dabei: Je schneller du läufst, desto länger werden Schritte und desto länger sollte das Band sein. Gemächliches Walken ist schon auf einem Band von 130 Zentimetern Länge kein Problem. Beim schnelleren Joggen sollte der Mindestwert aber schon 140 Zentimeter betragen.

Und wie beim Auto ist auch beim Laufband die Technik das Herz der Maschine. Wie sehr die Maschine gefordert wird, hängt von zwei Faktoren ab: Wie schnell soll das Band laufen? Und welches Gewicht muss es tragen? 1,75 PS bieten für Sportler mit einem Gewicht unter 80 Kilo und langsamerem Tempo eine ausreichende Leistung. Wer schwerer gebaut ist und ein schnelles Tempo geht, bräuchte aber eher schon 2,5 PS. Wer das Laufen auf einer Steigung trainieren will, sollte auch auf den verstellbaren Neigungswinkel achten. Bei dieser Art von Training sollte mindestens eine Steigung von 12 Grad erreicht werden. Unter nachfolgenden Links kannst du ein gutes Laufband kaufen:

Der Rückentrainer

Rückenprobleme stellen in Deutschland eine Volkskrankheit dar. Doch muss ein schmerzender Rücken absolut kein Schicksal sein, dem man sich klaglos zu fügen hat. Ärzte gehen davon aus, dass die allermeisten Probleme auf eine zu schwache Rückenmuskulatur zurückzuführen sind. Dort, wo die Muskeln zu schwach sind, drücken die Bandscheiben der Wirbelsäule zu stark aufeinander und reizen die Nerven. Und gegen schwache Muskeln lässt sich schließlich eine ganze Menge tun. Aber auch hier solltest du zunächst ärztlichen Rat einholen. Da das Thema eine so große Bedeutung hat, finden sich entsprechend viele Ratgeber und Trainingsmodelle.

Eine ganze Reihe von Rückentrainern kommt ohne technische Ausrüstung aus. Daneben gibt es aber auch spezielle Rückentrainingsgeräte – beispielsweise in Form des Überkopf- oder Schwerkrafttrainers. Die haben den Vorteil, dass sie eine Über-Kopf-Trainingsposition möglich machen, wodurch die Bandscheiben spürbar entlastet werden. Dabei liegt der Trainierende auf einer Liegebank, die drehbar an einem Stahlrohrgestell befestigt ist. Das Ganze funktioniert wie eine Wippe. Mit einem Schwung neigt sich die Bank aus der stehenden Position erst in die Waagrechte und dann immer weiter, bis sich der Kopf unten und die Füße in der Höhe befinden. Die sind mit Fußrasten arretiert, welche für festen Halt und die nötige Sicherheit sorgen. Mit den entsprechenden Bewegungen kann die Liege wieder in die Waagrechte oder in die Ausgangsposition gebracht werden.

Trainiert werden mit diesen Wippbewegungen vor allem die Rücken- und Bauchmuskulatur, wobei die Wirbelsäule und die Bandscheiben weitgehend entlastet werden. Auch die Flexibilität und Streckbarkeit des Rückens werden durch diese Übung verbessert. Daneben wird die Durchblutung gefördert. Trainingseffekte zeigen sich bereits bei zehnminütigem Training täglich.

Diese Überkopftrainern stellen schon recht aufwändige Geräte dar. Daneben gibt es auch einfacher konstruierte Rückentrainer. Bei denen handelt es sich mehr oder minder um Liegebänke ohne Wippmechanismus. So gibt es beispielsweise Rückendehner mit gekrümmten Liegeflächen. Bei denen kann zwischen mehreren Krümmungsstufen gewählt werden. Auf diese Weise wird ein schonendes, schrittweises Training der Rückendehnung möglich. Viele dieser einfacher konstruierten Rückentrainer sind durchaus für das Heimtraining geeignet. Daneben gibt es aber auch eine ganze Palette von großen Studiogeräten mit ziemlich ausgeklügelten Anwendungs- und Trainingsmöglichkeiten. Nachfolgend kannst du einen guten Rückentrainer kaufen:

Rudergeräte

Rudern stellt das perfekte Allround-Training für Kraft und Ausdauer dar. Dabei profitiert die Muskulatur von Schulter, Armen, Beinen und Oberkörper von der Übung gleichermaßen. Für viele Leichtathleten aus den unterschiedlichsten Disziplinen gehört die Arbeit am Rudergerät zum festen Trainingsprogramm. Darüber hinaus hat sich das Rudern auch in der Rehabilitation bewährt, da die Belastungen sehr gleichmäßig sind und die Gelenke geschont werden. Auf Grund dieser Eigenschaften ist diese Art von Fitness auch im fortgeschrittenen Alter gut geeignet.

Der große Vorteil von Indoor-Rudergeräten besteht natürlich darin, dass du weder ein Boot noch einen Anleger am Wasser brauchst, sondern vollkommen unabhängig von Wetter oder festen Trainingszeiten bist. So kannst du zuhause oder im Fitnesscenter so oft und so lange trainieren, wie du möchtest. Rudergeräte bieten sogar so gute Trainingsmöglichkeiten, dass sich auch Rudersportler mit ihnen für ihre Disziplin fit halten. Doch auch viele Fitnessliebhaber, die nie in einem echten Boot sitzen, lieben die harmonischen, fließenden Bewegungsabläufe, die ihnen bei diesem Training abverlangt werden. Teilweise kommen Rudergeräte, was das Beschleunigungs- und Bremsverhalten angelangt, den Bewegungen eines echten Ruderboots sogar ziemlich nah.

Einige Gerätetypen funktionieren mit Armstangen, bei denen der Kraftwiderstand meist über Hydraulikzylinder erzeugt wird, der sich je nach Trainingsziel und –fortschritt regulieren lässt. Andere Geräte verfügen über ruderähnliche Ausleger, bei denen Bewegungen gefordert werden, die dem echten Rudern schon sehr nah kommen und den optimalen Trainingseffekt bieten. Auch hier stammt der Widerstand, den der Trainierende zu überwinden hat, aus einem Hydrauliksystem. Bei anderen Systemen wird der Widerstand durch Reibung, teilweise auch durch Magnete erzeugt.

Der Sitz macht die Ruderbewegungen mit und fährt dabei entlang der Sitzschiene hin und her. Beim korrekten Rudertraining befindet sich der Sitz zu Beginn der Bewegung ganz vorn. Nach hinten bewegt wird der Sitz einzig und allein durch die Beinarbeit. Dabei ist der Rücken immer gerade und angespannt. Was übrigens auch einen starken Trainingseffekt auf die Rückenmuskulatur darstellt. Bewegen sollen sich beim richtigen Training einzig und allein die Arme und Beine.

Alles in allem bieten Rudergeräte ein ideales Training für Herz, Kreislauf, Muskulatur und Koordination. Fabrikate neueren Datums verfügen serienmäßig über eine Reihe von elektrischen Displays zur Erfolgskontrolle wie Belastungsmesser, Herzfrequenz und ähnlichem. Bei einfacheren Geräten liegen die günstigsten Angebote noch unter 300 Euro. Für bessere Modelle musst du schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Dies lohnt sich aber auf jeden Fall auch. Nachfolgend kannst du einige gute Rudergeräte kaufen:

Crosstrainer

Wer entschlossen ist die letzten Winterspeckreste endgültig loszuwerden, dem ist mit einer Diät allein oft nicht geholfen. Die besten Erfolge erzielt man mit einer ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Dosis Sport. Nicht jeder ist ein Freund von Mannschaftssportarten und nicht jeder möchte sich zu einer mehrjährigen Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio verpflichten und du kommt der Crosstrainer ins Spiel.

Wer sich nicht gleich ein ganzes Studio zuhause einrichten möchte und keinen Platz für große Gerätschaften hat, ist mit einem Crosstrainer erstaunlich gut bedient. Die geräuschlosen Alleskönner bestehen aus zwei Trittplatten in die man die Füße setzt, einem Schwungrad hinten (bei einem Elipsentrainer ist es vorn) und zwei Armstangen die sich angepasst an die menschliche Laufbewegung im Kreuzgang bewegen. Der Trainierende kann mit den Beinen arbeiten und das Gerät mit den Trittflächen betreiben und die Arme nur “mitlaufen” lassen, oder die senkrecht stehenden Stangen mit den Armen zu sich ziehen und die Beine entlasten. Die Geräte verfügen über mehrere Schwierigkeitsgrade, die sich auch mitten im Training verstellen lassen. So lassen sich beispielsweise im leichteren “Gang” Atemvolumen und Ausdauer trainieren. Entscheidet man sich für einen höheren Schwierigkeitsgrad, wird aus dem eben noch so lockeren Laufen schnell eine intensives Krafttraining.

Hochwertige Geräte habe in den Armstangen Sensoren, die den Puls messen und in einem Display anzeigen. Weitere Funktionen können unter anderem die zurückgelegte Strecke, die verbrannten Kalorien oder die durchschnittliche Laufgeschwindigkeit sein. Ein guter und brauchbarer Crosstrainer ist schon ab ca. 200 Euro zu haben (beispielsweise das Modell CS5 von der Firma Christopeit). In den gängigen Kleinanzeigenmärkten findet man schnell günstige und wenig genutzte Geräte, die nach mehrmonatigem Herumstehen auch als Kleiderständer ausgedient haben. Denn eins bringt der Crosstrainer leider nicht mit: Eine freundliche Stimme, die einen jeden Tag herzlich zum Training bittet und motiviert. Nachfolgend findest du mehrere Angebote, wo du einen guten Crosstrainer kaufen kannst:

Einsteiger können je nach Kondition mit einer lockeren halben Stunde anfangen und sich stetig steigern. Besonders ehrgeizige Sportler trainieren täglich zweimal eine halbe Stunde. Auf hochwertige Sportschuhe sollte auch im heimischen Mini-Sportstudio nicht verzichtet werden. Auf guten Halt und bequeme Passform sollte besonders Wert gelegt werden, denn sonst wird aus dem eigentllich gelenkschonenden Training eine echte Tortur. Auf keinen Fall sollte man die Geräte Barfuss in Betrieb nehmen.